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Erdbeben in Mexiko: Tausende helfen bei der Suche nach Verschütteten

Helfer suchen zum Teil mit bloßen Händen nach Verschütteten. Auf den Tag genau vor 32 Jahren ereignete sich ebenfalls ein Beben - mit 10.000 Toten.

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Erdbeben in Mexiko: Tausende helfen bei der Suche nach Verschütteten

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Nach dem neuen schweren Erdbeben in Mexiko suchen Helfer nach Verschütteten. Die Zahl der Todesopfer ist auf über 240 gestiegen.

Dutzende Kinder sind unter dem Trümmern einer Schule in verschüttet. Mindestens 21 von ihnen kamen ums Leben, etliche andere werden weiter vermisst. Auf dramatischen Bildern war zu sehen, wie Eltern verzweifelt versuchen, ihre Kinder zu retten.


Zahlreiche Menschen bildeten Menschenketten, um den Schutt abzutragen und Verschüttete zu finden.

Zahlreiche Häuser stürzten ein – allein in der Hauptstadt hielten dem Bürgermeister zufolge Gebäude an 44 Orten dem Beben nicht stand. Am schwersten getroffen wurde der Bundesstaat Morelos südlich der Hauptstadt. Hier lag das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,1.


Präsident Enrique Peña Nieto berief den nationalen Krisenrat ein und machte sich im Helikopter ein Bild von den Schäden. Er kündigte schnelle Hilfe an: “Im Augenblick haben wir einen Katastrophenfall in Mexiko-Stadt. Hierauf werden sich die Einsatzkräfte konzentrieren.”

Videos vom Ausbruch des Erdbebens in Jojutla.


Der Einsturz eines Gebäudes in Monterrey.


Vor gerade einmal anderthalb Wochen waren bei einem starken Beben im Süden Mexikos mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen. Der Erdstoß der Stärke 8,2 war der heftigste in Mexiko seit 100 Jahren. Das neue Beben ereignete sich auf den Tag genau 32 Jahre nach der Erdbebenkatastrophe von 1985. Damals wurden in Mexiko-Stadt mehr als 10.000 Menschen getötet. Rund zwei Stunden vor dem neuen heftigen Erdstoß hatten sich viele Behörden, Unternehmen und Schulen noch an der alljährigen Erdbebenübung beteiligt.